Marti Reisen mit neuem Bürogebäude, innovativem Busterminal und 8 neuen Bussen
Am 31. Januar 2004 hat ein Brand das Bürogebäude des Kallnacher Carreiseunternehmens Ernst Marti AG vollständig zerstört. Am vergangenen Freitag konnte die Eröffnung des neuen Firmensitzes und des Carterminals gefeiert werden.
In nur gerade 14-monatiger Planungs- und Bauzeit wurde auf dem Betriebsgelände am Dorfrand von Kallnach ein Firmengebäude mit Reisebüro und Carterminal errichtet, das Massstäbe setzt für die Carreisebranche in der Schweiz. Das Investitionsvolumen beträgt rund 4.3 Mio.
Das Architekturbüro Franz Stebler aus Aarberg und die für die Innendekoration zuständige Firma Formpol aus Zürich mussten sich bei der Planung an ausländischen Pilotprojekten orientieren, in der Schweizerischen Carreisebranche gibt es bis heute keine vergleichbaren Infrastrukturen.
Entstanden ist eine Lösung, die ideale Voraussetzungen schafft für Busreisende: angefangen bei den zahlreichen Gratisparkplätzen über die Gästelounge mit Cafeteria bis zum auch optisch bestechenden Busterminal.
Gleichzeitig wurden in den beiden oberen Stockwerken Arbeitsplätze für rund 40 MitarbeiterInnen der Abteilungen Reiseberatung, Disposition, Verkauf, Marketing und Administration geschaffen. Nach modernsten Erkenntnissen konzipiert, erlauben sie in Zukunft optimale Arbeitsabläufe.
„Mit der neuen Infrastruktur“ so Heinrich Marti. Geschäftsführer des Familienunternehmens, „dokumentieren wir unser Qualitätsverständnis. Unsere Carreisen brauchen den Vergleich mit allen anderen Reiseformen in keiner Weise zu scheuen.“
Unter den weit über 100 Gästen der Eröffnungsfeierlichkeiten fand sich auch viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik , allen voran Ständerat Carlo Schmid-Sutter. Der Präsident des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG betonte in seiner Begrüssungsadresse die Bedeutung des Unternehmens für die Branche in der Schweiz und als Arbeitgeber für die Region.
Das Familienunternehmen hat mit dem Neubau, nur wenige Jahre nach dem 100-jährigen Betriebsjubiläum, einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan und seine Rolle als bedeutender Carreiseunternehmer der Schweiz gefestigt.
Dass es dem Kallnacher Unternehmen damit ernst ist, wurde im Rahmen der Eröffnung auf eindrückliche Art und Weise zusätzlich unter Beweis gestellt: im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten konnte Heinrich Marti von Geschäftsführer Werner Staib von Setra Omnibusse in Ulm gleich 8 neue Busse in Empfang nehmen. Die Marti-Flotte wird damit auch in Zukunft ein Durchschnittsalter von unter 3 Jahren aufweisen; ein branchenweiter Spitzenwert.