Im Ruhrpott den Wandel erfahren -

mehr als Fussball, Bier und Currywurst!

29.06. - 04.07.2020 (6 Tage)

Ein dichtes Radwegenetz von über 1'200 Kilometern Länge durchzieht das Ruhrgebiet. Bestens ausgebaute ehemalige Bahntrassen und landschaftlich schöne Kanaluferwege verbinden viele Industriedenkmäler und Besucherhighlights und sorgen für sicheren und ungetrübten FLYER-Spass meist fernab des Straßenverkehrs. Häufig eröffnen sich dabei ganz ungeahnte und spannende Blicke in die Hinterhöfe und Gärten der Metropole Ruhr. Lassen Sie sich begeistern vom rauen Charme des Velorevier Ruhr.

LEISTUNGEN

  • Reise in komfortablem Car
  • 5 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet
  • 5 Abendessen im Hotel
  • Currywurst-Essen in Bochum
  • Eintritt und Führung (2 Std.) im Welterbe Zollverein Essen
  • Eintritt und Führung (1,5 Std.) im Deutschen Bergbau Museum in Bochum
  • Eintritt und Führung (1,5 Std.) in der Zeche Zollern in Dortmund
  • Passage mit der Ruhr-Fähre
  • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm
  • FLYER-Miete 2. - 5. Tag
  • FLYER-Reiseleitung 2. - 5. Tag
ab CHF 1'540.00
p. P. im Doppelzimmer

Reiseverlauf

1. Tag, Schweiz - Essen: Fahrt vom Einsteigeort via Basel, Koblenz und Bonn ins Ruhrgebiet nach Essen.

2. Tag, Ausflug Zeche Zollverein: Der Bergbau steht sinnbildlich für das Ruhrgebiet. Erst im Jahr 2018 wurde die letzte Steinkohlezeche geschlossen wurde. Mit dem Flyer erleben Sie den Mythos Bergbau und starten direkt am Hotel. Zunächst entlang dem 65 ha großen Grugapark. Dann queren Sie die Emscher und den Rhein-Herne-Kanal und gelangen zur Skihalle von Bottrop auf einstiger Abraumhalde. Weiter in den Nordsternpark von Gelsenkirchen. Das heutige Highlight ist das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Bis 1993 wurde in den Öfen der einst grössten Zentralkokerei Europas bei mehr als 1'000 Grad Celsius Kohle zu Koks veredelt. Von der Kokserzeugung auf der «schwarzen Seite» bis zur Gewinnung der chemischen Nebenprodukte auf der «weissen Seite» erfahren Sie Interessantes. Beeindruckend ist der Panoramablick über das Welterbe-Gelände. Anschließend mit dem FLYER durch das Zentrum von Essen zurück zum Hotel. (Tagesroute: ca. 45 km; Topographie: flach, teilweise Naturwege)

3. Tag, Ausflug Bochum: Vorbei am Park der Villa Hügel gelangen Sie zum Baldeneysee, der grösste der sechs Ruhrstauseen. Heute vor allem ein Naherholungsgelände mit Freizeitschifffahrt. Entlang der Ruhr führt die Route nach Hattingen. Sie besuchen die fachwerkreiche Altstadt und flyern an der Henrichshütte vorbei mit dem ältesten Hochofen im Ruhrgebiet. Der kleinere Kemnader See ist der jüngste Stausee der Ruhr. In Sichtweite dazu die große Ruhr-Universität Bochum. Schon erreichen wir Bochum. Herbert Grönemeyer setzte seiner Heimatstadt ein musikalisches Denkmal. Kultstatus geniesst in Bochum die Currywurst und so machen Sie Halt im Bermudadreieck am Bratwursthaus mit der legendären Wurst von der Metzgerei Dönninghaus. Höhepunkt des Tages ist die Unter-Tage-Führung im Deutschen Bergbau-Museum. Sie erleben das Anschauungsbergwerk bei einer Führungen mit ehemaligen Bergleuten: Was heisst es eigentlich, in einer Tiefe von mehreren Hundert Metern in der Erde zu arbeiten? Es ist über 30 Grad warm, ein kräftiger Luftzug, der sogenannte Wetterstrom, weht durch die Strecken, um für frische Atemluft zu sorgen und die Temperatur abzukühlen. Die Kumpel tragen schwer an ihrer Ausrüstung mit dem Selbstretter, der Getränkeflasche am Koppel und der Kopflampe am Helm und staubig ist es auch. Alle Arbeitsbedingungen werden nicht nachempfunden, aber authentisch wird es trotzdem. An der Jahrhunderthalle in Bochum endet die heutige Etappe. Rückfahrt mit dem Car. (Tagesroute: ca. 55 km; Topographie: etwas hügelig, teilweise Naturwege)

4. Tag, Ausflug Schwarzes Gold und Fussball: Das schwarze Gold hatte stets einen langen Weg vor sich. Nachdem es aus der Tiefe nach oben befördert wurde, ging es weiter zur Kokerei, bevor sie schließlich zur Stahlproduktion verbrannt wurde. Die Etappe beginnt mit einer Führung in der Zeche Zollern in Dortmund. Die schlossartige Anlage wurde zur vielbeachteten Musterzeche ihrer Zeit. Die Tagesbauten faszinieren durch ihre Architektur, durch Originalmaschinen und Einrichtungen aus anderen Bergwerken. Dann flyern Sie in Richtung Dortmunder Hafen. Entlang der Route liegt die Kokerei Hansa. Hier wurde bis 1992 Koks und Kokereigas hergestellt. Dortmund steht wie kaum eine andere Stadt im Ruhrgebiet für Fussball. Aushängeschild ist die Borussia, aber auch das neue Deutsche Fußballmuseum. Durch den Westfalenpark flyern Sie zum ehemaligen Stahlwerk Phönix West. Hier befindet sich die Bergmann Brauerei, die an heissen Sommertagen zu einem kühlenden Bier einlädt, war doch Dortmund in den 70er Jahren Europas Bierstadt Nr. 1. Weiter führt die FLYER-Etappe am Stadion von Borussia Dortmund vorbei zur Emscher und über Witten an die Ruhr. Mit der kleinen Ruhrfähre setzen Sie über. Ende der Etappe am Kemnader See. Rückfahrt mit dem Marti-Car. (Tagesroute: ca. 50 km; Topographie: flach, teilweise Naturwege)

5. Tag, Ausflug Duisburger Stahlküche: Sie flyern durch den Wandel des Ruhrgebiets. Wo sich bis 1986 noch Berg- und Stahlarbeiter die Hand reichten, stehen heute Cafés, Restaurants, Freizeit- und Erlebniszentren. Die Etappe beginnt am Landschaftspark Duisburg-Nord, der wohl schönsten Stadtoase Deutschlands. Im Zentrum der 180 Hektar grossen Grünfläche steht das stillgelegte Thyssen-Hochofenwerk. Bis 1985 wurde hier Roheisen für die Stahlindustrie produziert. Mit Hochöfen, Bunkeranlagen, Schrägaufzügen und Giesshallen vermittelt der Landschaftspark Duisburg-Nord das traditionelle Bild einer Hochofenanlage der Jahrhundertwende. Die Route führt zum Duisburger Innenhafen. Seit Mitte der 1960er Jahre verlor der Hafen an Bedeutung und lag 20 Jahre lang brach. Mittlerweile hat sich der Innenhafen jedoch zu einem äusserst populären Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit verbindet. Nun sind Sie am Rhein und flyern am ThyssenKrupp-Werk vorbei, das immer noch betrieben wird. Vom Alsumer Berg haben Sie den wohl besten Blick auf die noch aktive Kokerei. Schlussendlich geht es über die HOAG-Trasse nach Oberhausen. Wo früher die Gute Hoffnungshütte stand, befindet sich heute das CentrO, welches als grösstes Einkaufs- und Freizeitzentrum Europas gilt. Ein Besuch lohnt sich vor der Rückfahrt mit dem Car. (Tagesroute: ca. 47 km; Topographie: flach, teilweise Naturwege)

6. Tag, Essen - Rückkehr: Am Heimreise über Frankfurt und Mannheim zu den Einsteigeorten.

Karte

Reisedatum

129.06.2020 - 04.07.2020
Preis pro Person
Doppelzimmer CHF1'540.-
Einzelzimmer CHF1'650.-
Annullationskosten-/
SOS-Versicherung
CHF26.-

Einsteigeorte

Kallnach6:00 Uhr
Biel6:30 Uhr
Bern7:15 Uhr
Zürich7:15 Uhr
Basel9:00 Uhr

HOTEL

ATLANTIC Congress Hotel Essen

(off. Kat. **** superior)

Modernes Hotel mit Dachterrasse, Restaurant, Lounge, Bar.

Lage: am Grugapark Essen direkt bei der Grugahalle.

Zimmer: alle mit Bad oder Dusche, WC, Klimaanlage, WLAN, Telefon und TV.