REISEGARANTIE

Reisegarantie deutsch

Gesetzliche Änderung bei der Kundengeldabsicherung

Nach dem Nationalrat hat am 29. Mai 2017 auch der Ständerat eine Motion angenommen und damit den Bundesrat beauftragt, eine Änderung des Bundesgesetzes über Pauschalreisen vorzulegen, die wirksame Sanktionen einführt, falls Reiseveranstalter und -vermittler ihre gesetzliche Sicherstellungspflicht verletzen.

Worum geht es?
Das Pauschalreisegesetz schreibt vor, dass der Veranstalter oder der Vermittler, der Vertragspartei ist, im Falle einer Zahlungsunfähigkeit oder des Konkurses die Erstattung der bezahlten Beträge und die Rückreise des Konsumenten sicherstellen muss. Mit dem heutigen Gesetz können aber fehlbare Unternehmen nicht sanktioniert werden und so ist es in der Vergangenheit leider vorgekommen, dass einbezahlte Kundengelder beim Konkurs eines Reisebüros oder eines Reiseveranstalters, das/der über keine Kundengeldabsicherung verfügte, verloren gingen. Mit einer entsprechenden Änderung im Gesetz soll diese Lücke nun geschlossen werden.

Was bedeutet eine obengenannte Änderung für die Ernst Marti AG?
Da die Ernst Marti AG seit dem 01.07.1994 Mitglied beim Garantiefonds der Schweizer Reisebranche ist, ändert sich für Marti Reisen nichts.

Was bedeutet dies für die Marti-Kunden?
Auch für die Marti-Kunden ändert sich nichts. Die einbezahlten Gelder waren, sind und bleiben vom Reisegarantiefonds abgesichert.

Woran erkennt ein Kunde, ob ein Reiseveranstalter oder ein Reisebüro über eine Kundengeldabsicherung verfügt?
In der Regel sind die entsprechenden Logos, wie zum Beispiel das des Reisegarantiefonds, auf den Reiseprospekten und auf der Homepage ersichtlich. Natürlich lohnt sich eine Online-Überprüfung bei der Versicherung oder der Stiftung, ob das Unternehmen tatsächlich Mitglied ist oder das Logo zu Unrecht publiziert wird.

Was ist zu tun, wenn kein Logo ersichtlich ist?
Fragen Sie beim Reiseveranstalter oder beim Reisebüro nach. Auch hier ist eine anschliessende Überprüfung zur Richtigkeit der Angaben zu empfehlen.