Barockwege in Oberschwaben

Wandern Sie mit uns in der Pfingstwoche im Himmelreich des Barock. 860 Kilometer und 55 barocke Erlebnisstationen verbindet die Oberschwäbische Barockstrasse als eine der ältesten Kulturstrassen in Deutschland. Exklusiv bei Marti-Reisen erleben Sie das Barockwandern in Oberschwaben mit immer neuem Blick auf die Besonderheiten des barocken Lebensgefühls. Klöster, Abteien und Kirchen, prunkvolle Schlösser und Adelssitze gehören ebenso dazu wie die ausgeprägte barocke Landschaft.

1. Tag, Schweiz - Ulm - Wiblingen - Gutenzell: Fahrt vom Einsteigeort über Bregenz nach Ulm. Ganz und gar nicht barock ist das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt, aber ein schöner Auftakt für diese Wanderreise in Oberschwaben. Die Stadtwanderung führt durch die sehenswerte Altstadt der einstigen freien Reichsstadt Ulm mit den historischen Gassen und Plätzen. Weiter geht der schöne Wanderweg den Flüssen Donau und Iller entlang zum einstigen Kloster Wiblingen. Hier besuchen Sie die Klosterkirche St. Martin. Der helle Kirchenraum mit den grandiosen Deckenfresken steht am Übergang vom Spätbarock zum Frühklassizismus. Der Bibliothekssaal ist ein Meisterwerk des Rokoko. Die schwingende Raumform, der reiche Figurenschmuck und als Krönung das grossartige Deckenfresko – alles verbindet sich zu einem überwältigenden Eindruck, dem Höhepunkt eines jeden Besuchs in Wiblingen. Weiterfahrt im Marti-Car nach Gutenzell. (Tagesroute 9 km, ca. 50 hm)


2. Tag, Ausflug Schussenried - Federsee: In Steinhausen wird die Kirche ganz ungeniert als die schönste Dorfkirche der Welt bezeichnet. Zum Auftakt der heutigen Wanderung bilden Sie sich Ihre ganz eigene Meinung. An der Wasserscheide von Nordsee und Schwarzem Meer befindet sich die Schussenquelle, ein mystischer Ort mitten im Wald. Sie wandern an diesem kleinen Wasserlauf nach Bad Schussenried. Die dortige Brauerei wartet mit Bierkrugmuseum, Biergarten und schönen Stuben auf Sie. Mittelalter und Barock aufs Schönste vereint, präsentiert die Schussenrieder Klosterkirche St. Magnus. Noch heute erkennt man unter der barocken Verkleidung die Spätromanik. Das Highlight des Barocks schlechthin ist jedoch die grandiose Raumschöpfung des zweigeschossigen Schussenrieder Bibliotheksaals mit Galerie und dem grossartigen Deckenfresko. Den Ausgleich zu diesen imposanten Bauten finden Sie bei der zweiten Wanderung auf dem Federseesteg hinein in den Federsee, dem mit einer Fläche von 1,4 km² zweitgrössten See in Baden-Württemberg. Er liegt inmitten des mit 33 km² grössten zusammenhängenden Moorgebietes Südwestdeutschlands. Der nahe Wackelwald verspricht zum Abschluss ein überraschendes, jedoch völlig ungefährliches Naturerlebnis. (Tagesroute ca. 8 und 5 km, ca. 80 und 20 hm)


3. Tag, Ausflug Ottobeuren: Sie wandern auf den Spuren von Sebastian Kneipp im heute bayerischen Teil des historischen Oberschwabens. Der am Zielort der heutigen Wanderung geborene Pfarrer wurde mit seiner Kaltwasserthearpie als Naturheilkundler bekannt. Und so treffen Sie schon bald nach Beginn der Wanderung auf die erste Wassertretstelle am heutigen Tag und können hier Ihren Kreislauf zusätzlich in Schwung bringen. Der Spannungsbogen dieser Wanderung reicht vom kleinen Barockkirchlein St. Afra in Lachen zur weltweit grössten barocken Klosteranlage Ottobeuren, vielfach auch als das «schwäbische Escorial» bezeichnet. Die Basilika zählt zu den Hauptwerken des europäischen Barock. Erbaut um die Herrlichkeit Gottes, aber auch um die Macht und den Reichtum des ehemaligen Reichsstift widerzuspiegeln. Fast schon beschaulich präsentiert sich auf dem weiteren Weg dann das Günztal mit seinen kleinen Gehöften, dem aufgelösten Kloster Wald und Stephansried, Geburtsort von Kneipp. (Tagesroute: ca. 13 km, ca. 370 hm)


4. Tag, Ausflug Zwiefaltener Alb: Was für eine wunderschöne Wanderung am Fuss der schwäbischen Alb. Sie starten in Zwiefaltendorf und wandern durch das Tal der Zwiefalter Ach. Schon von Weitem sehen wir die beiden Zwiebeltürme des Münster Zwiefalten. Diese grosse Barockkirche war die Klosterkirche der früheren Benediktinerabtei und ist einer der grössten Kirchenräume in Deutschland. Das Tal der Zwiefalter Ach wird im Anschluss immer enger und nach dem hübschen Weiler Gossenzugen führt es durch den Kalkstein der Schwäbischen Alb bis zur Wimsener Höhle. Dieses auch als «Friedrichshöhle» bekannte Naturdenkmal ist die einzige «aktive» und mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands. Sie ist benannt nach Kurfürst Friedrich von Württemberg und entstand mit ihrer heute bekannten Länge von über 725 m in einem Quellarm der Zwiefalter Ach. Zum Abschluss führt die Wanderung durch das Glastal, eines der schönsten Bachtäler der kalkfelsigen Alb mit kristallklarem Wasser und einer besonderen Fauna und Flora im Landschaftsschutzgebiet Hayingen. (Tagesroute: ca. 13 km, ca. 220 hm)


5. Tag, Ochsenhausen - Rückkehr: Zum Abschluss des Aufenthaltes in Gutenzell werfen Sie natürlich noch einen Blick in die ehemalige Klosterkirche. Auch hier wurde eine vormals gotische Basilika nach einem Entwurf von Dominikus Zimmermann, dem Erbauer der weltberühmten Wieskirche, in einen eindrucksvollen Spätbarockraum verwandelt. Ihre Wanderung führt Sie ins Rottumtal nach Ochsenhausen. Hier gibt es zum Abschluss nicht nur eine leckere Leberkäs-Semmel von der Metzgerei Birkhofer, sondern auch einen Besuch in der Basilika Minor, die als barocke Klosterkirche bis zur Säkularisation die Abteikirche des ehemaligen Benediktinerklosters war. Heimreise am Nachmittag in die Schweiz zu den Einsteigeorten. (Tagesroute: ca. 9km, ca. 180 hm)

Reisedaten

105.06.2022 - 09.06.2022

LEISTUNGEN

  • Reise in komfortablem Car
  • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet
  • 4 Abendessen im Hotel
  • Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
  • Wander-Reiseleitung 1. - 5. Tag
Preis pro Person
Doppelzimmer CHF1'050.-
Einzelzimmer CHF1'170.-

Einsteigeorte 05.06.2022

Kallnach6:00 Uhr
Biel6:30 Uhr
Bern7:15 Uhr
Olten8:15 Uhr
Basel8:15 Uhr
Zürich9:15 Uhr
St. Gallen10:45 Uhr

HOTEL

Hotel Klosterhof. Gutenzell

(off. Kat.***)

Familiäres Landhotel mit sehr gutem Restaurant.

Lage: im Dorf Gutenzell.

Zimmer: alle mit Bad der Dusche, WC, Föhn, Telefon, TV.